Tiere

Zu der Natur gehört natürlich auch die Fauna, also die Tiere. Die Schweiz beherbergt einige Tierarten, die sonst kaum wo auf der Erde zu finden sind, aber auch die klassischen tierischen Einwohner des Landes Schweiz werden hier vorgestellt.

Nov 07 2010


Der Nestbau

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Der Frühling naht, alles blüht und gedeiht. Die Vogelwelt ist aufgeregt. Bald schon kommt Nachwuchs. Der Nestbau steht an.
Zunächst muss der geeignete Brutplatz gefunden werden. Er darf  keinesfalls in Bodennähe sein. Dort könnten Katzen und andere Nesträuber zur echten Gefahr werden. Gott sei Dank sorgt unsere Natur für schöne hohe Bäume mit Verästelungen, die selbst eine Katze nicht erreicht. Ist der geeignete Brutplatz gefunden, wird für Material gesorgt. Stabil und trotzdem schön weich soll das Nest werden.

Der Nestbau ist für Vögel echte Knochenarbeit und ist genau geplant

Starke Ästchen werden zusammen getragen. Federn und Blätter dienen zur Ausfütterung eines guten Nestes, welches auch Wind und Wetter überstehen kann. Kunstvoll werden die einzelnen Teile mit dem Schnabel zu einem gelungenen Gefecht zusammen gefügt. Dies kann Tage bis Wochen dauern, aber dann steht ein warmes Nest bereit, das auf die Brut wartet, sie beschützt und die ersten Flugversuche der Kükchen miterleben wird.

Mama und Papa Vogel haben sich sehr bemüht und warten nun auf den entscheidenden Moment. Erfolgte die Legung, brütet das Vogel-Weibchen die Eier aus. In der Zwischenzeit macht sich das Vogel-Männchen immer wieder auf den Weg. Er muss Nahrung besorgen und das Vogel-Weibchen liebevoll füttern. Schlüpfen die kleinen Vogelbabys wechseln sich Papa und Mama mit der Nahrungssuche ab. Kleine Vögel haben viel Hunger, müssen reifen und stark werden, damit sie erste Flugstunden gut überstehen.

Werden die Kleinen flügge, verlässt die komplette Vogel-Familie das schöne Nest. es bleibt zurück und wird vielleicht im nächsten Jahr umgebaut oder als “Ersatzteillager” für ein neues Nest genutzt.

Wer mehr über Nestbau erfahren möchte, sollte hier einmal vorbei schauen.

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Okt 31 2010


Der Winterschlaf der Tiere

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Kommt der Winter, kommt auch die Zeit des Rückzuges. Der Winterschlaf der Tiere hat seinen Sinn, denn viele Tiere würden sonst die einbrechende Kälte nur schwer überleben.
Im Herbst wird eifrig eingesammelt. Der nahende Winter bewegt die Tiere dazu Vorräte anzulegen. Während die Einen Ihre Beute in das Winter-Versteck bringen, füllen Andere mit großer Gier ihre Mägen, um eine dicke Fettschicht anlegen zu können. Die Natur nährt sie und bietet ihnen Früchte und Nüsse an. Die richtigen Winterschläfer durchleben im Herbst eine Art Wandlungsprozess. Von Warmblüter werden sie rigoros zu Kaltblüter.

Alle Körperfunktionen werden auf das Geringste reduziert. Danach suchen sie Baumhöhlen oder warme Erdlöcher auf, in denen sie gut und sicher überwintern können. Nicht immer handelt es sich um einen ununterbrochenen Tiefschlaf. Einige Tiere wachen zwischendurch kurz auf um Essen zu fassen. Allerdings gibt es auch Tierarten, die keine einschneidende Unterbrechung des Winterschlafes kennen. Diese zehren nachhaltig von ihren Fettreserven. Bilder vom Winterschlaf der Tiere findet man ausreichend im Internet. Diese sind immer wieder erstaunlich schön. Sie machen uns mitunter auch klar, wie wichtig und wertvoll eine gute Anpassung ist.

Wer schläft? Oder welche Tiere betrifft der Winterschlaf überhaupt?

Endotherme und homoiotherme Tiere halten einen geregelten Winterschlaf. Fledermäuse, Siebenschläfer und einige mehr würden den Winter ohne Winterschlaf erst gar nicht überstehen. Sind wärmere Plätze in Aussicht, verzichten manche Tiere auf den Winterschlaf und ziehen hin zu der Wärmequelle, die ihnen genügend Schutz bietet.

Wer mehr über das Thema Winterschlaf der Tiere erfahren möchte, sollte unbedingt hier vorbei schauen.

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Okt 24 2010


Dinosaurier

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Schrecklich groß und beeindruckend. Vor etwa 235 Millionen Jahren lebten die Dinosaurier auf Erden.

Echsen, nur wesentlich wuchtiger. Der glanzvolle Kinohit Jurassic Park brachte uns diese Kinder der Natur  näher. Beeindruckend und gruselig durften die Zuschauer der Vergangenheit ins Auge schauen. Die Natur und ihre Bilder sind Zeugen dieser exotischen Geschöpfe!

Es gibt weit über dreißig verschiedene Dinosaurier- Arten.

Die Aufstellung der einzelnen Arten

Saurrischia (Echsenbecken-Dinosaurier)

Herrerasauria (Fleischfresser)

Theropoda ( Bipede Dinosaurier)

Coelophysoidea

Ceratosauria

Spinosauroidea (Fleischfresser)

Carnosauria

Coelurosauria und viele mehr!

Sie lebten und ernährten sich von Fleisch oder von Pflanzen

Vegetarier gab es auch unter den Dinosauriern. Nicht alle brauchten Fleisch zum Überleben. Warum Dinosaurier den Sprung in unsere Neuzeit nicht überlebten, weiß wahrscheinlich nur der liebe Gott. Es gibt viele Theorien und einige davon überzeugen schon. So könnte ein möglicher Grund für das Aussterben, ein enormer Klima-Wandel gewesen sein. Durch die gravierende Änderung der Temperatur, fanden die Dinosaurier kein Futter mehr. Die enormen Temperatur-Schwankungen konnten sich diese Urzeit-Tiere nur schwerlich anpassen.

Anderen Theorien zufolge, soll ein Meteoriten-Einschlag verantwortlich für das Aussterben der Dinosauerier gewesen sein. Nichts Genaues weiß man nicht. Es gibt viele Ansätze und viele Forschungen. Vielleicht wird es uns in ferner Zukunft möglich sein, aus versteinerten Eiern, wieder frische Dinosaurier zu züchten. Ob dies gut und ratsam steht auf einem anderen Blatt. Wer weiß,wie diese Geschöpfe auf unsere Umwelt, auf unsere Temperaturen, die zahlreichen Umweltgifte reagieren. Forschung ist schön und gut. Sie sollte nur nicht übertreiben und mit einem Leben, welches längst ausgelöscht ist, experimentieren. Dies könnte fatale Folgen haben!

Mehr zum Thema Dinosaurier findet Ihr hier.

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Okt 20 2010


Fledermäuse

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Fledermäusen wird nicht immer nur Gutes nachgesagt. Blutsaugerei sagt man putzigen Tierchen nach. Stimmt das auch?

Vampirfilme und Gruselgeschichten vermitteln den hässlichen Eindruck, dass man überall von diesen kleinen Säugetieren angefallen werden kann. Sie zapfen uns Blut ab und übertragen wer weiß was für schlimme Krankheiten. Die Natur weiß es besser, denn eigentlich gibt es auf der ganzen Welt nur drei Arten, die tatsächlich Blut saugen. Hierbei handelt es sich um die so genannten Vampir-Fledermäuse, die ihrem Namen wirklich alle Ehre machen.  Sie ernähren sich vorwiegend von Tier-Blut! Menschen fallen diese Fledermäusen nicht an und wenn dann nur in ganz seltenen Fällen.

Die Lebensweise und die Besonderheiten der Fledermäuse

Fledermäuse ernähren sich hauptsächlich von Insekten. Es soll aber auch Vegetarier unter ihnen geben, die Obst und Gemüse bevorzugen. Zudem sind Fledermäuse sehr nachtaktive Wesen, die sich tagsüber in Höhlen, Ritzen oder Bäumen gekonnt verstecken. Im Winter neigen sie, vorallem in Europa, zu einem ausgedehnten Winterschlaf oder begeben sich in den wärmeren Süden. Ihre Fortpflanzung ist recht träge. So gebären Fledermäuse in der Regel nur ein Nachkömmling pro Jahr. Die Weibchen sind etwas größer als die Männchen.

Fledermäuse werden recht alt und haben sich dem Element Luft perfekt angepasst.

Eine durchschnittliche Fledermaus kann steinalt werden. 20 bis 30 Jahre sind keine Seltenheit. Da Fledermäuse sehr schlecht sehen, haben sie eine eingebaute, natürliche Echo-Ortung. Ihr Ruft beinhaltet fünf verschiedene Töne.

Fledermäuse treten stets in Gruppen auf und verlassen erst kurz vor Sonnenuntergang ihr Versteck.

Ihre natürlichen Feinde sind Katzen, Greifvögel und Eulen. Vor ihnen gilt es sich zu schützen.

Mehr zum Thema Fledermäuse und Natur findet Ihr hier.

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Sep 29 2010


Das heimische Bienenvolk

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Die Geschichte unserer heimischen Honig-Biene begann vor etwa 100 Millionen Jahren. Sie ist ein wichtiger Bestandteil unseres Öko-Systems.

Die westliche Honig-Biene (Apis mellifera) stammt ursprünglich aus Europa, Afrika und dem Nahen Osten. Sie wurde dann weltweit verbreitet, so dass unsere Imker heutzutage von ihr profitieren können. 25 Unterarten und doch das gleichen Ziel. Bienen sind ein emsiges Völkchen. Sie sind Bestandteil gesunder Natur.

15 bis 18 Millimeter misst eine Königin. 11 bis 13 Millimeter eine normale Drohne. Die Farbe ihrer Körperbehaarung geht ins Gelbbräunliche.

Man muss etwas von der Haltung dieser Art verstehen, denn diese Tierchen sind recht sensible und zerbrechlich. Rund 60 Prozent der neugegründeten Staaten sterben jährlich. Krankheiten, Parasitenbefall oder Ähnliches machen es diesen Geschöpfen nicht gerade leicht.

Diese staatenbildenden Biene bauen ihr Nest aus Wachs

Erstaunlich aber wahr. Die Bienen besitzen Wachsdrüsen. Aus diesen scheiden sie die Substanz aus, die sie zum Wabenbau benötigen. So entsteht Schritt für Schritt ein Wabenhaus, in dem später zahlreiche Bienen auf engstem Raum zusammen leben. Die Innentemperatur beträgt etwa 35 Grad Celsius.

Um Kräfte zu gewinnen den den späteren Nachwuchs ausreichend versorgen zu können, fliegen die Honig-Bienen aus, sammeln Pollen und Nektar. Der Nektar wird im Honig-Magen und die Pollen in der Vorrichtung der Hinterbeinen nach Hause transportiert und dem Nachwuchs zur Stärkung zugänglich gemacht.

Das heimische Bienenvolk können kein Rot sehen

Facettenaugen ermöglichen dem Bienenvolk die Wahrnehmung des ultravioletten Lichts. Licht sehen diese zierlichen Wesen polarisiert, was ihnen bei Tageslicht die Bestimmung der Himmelsrichtungen erleichtert. Sie verfügen über einen sehr guten Geruchssinn, der ihnen nicht nur beim “Hochzeitflug” gute Dienste leistet.

Alles in Allem stellt das  heimische  Bienenvolk eine echte Bereicherung unserer Natur dar. Wir sollten die Bienen schützen, hegen und pflegen, damit wir auch morgen noch ihren vorzüglichen Honig verkosten können.

Mehr zum Thema Bienenvolk findet Ihr hier!

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Aug 11 2010


Urzeitkrebse

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Sie leben schon seit Hunderten von Millionen Jahren auf der Erde, ohne eine große Veränderung erfahren zu haben. Die Urzeitkrebse.

Urzeitkrebse sind lebende Fossilien, deren Grundkörperbau anderen Krebs-Arten gleicht. Dies bedeutet: Kopf, mehrere Körperabschnitte mit haarigen Beinansätzen und andere Köperteile, die ohne Beine auskommen. Sie sind ein überlebender, starker Zweig der Ur-Natur.

Unterschieden werden drei Gruppen: Feenkrebse ( Anostraca), Rückenschaler (Notostraca) und Muschelschaler (Conchostraca). Süßwassertümpel in aller Welt sind der Lebensraum dieser entzückenden Tierchen. Bilder dieser wundervollen Fossilien lassen Kinder staunen. Wasser brauchen sie zum Überleben. Ihre Eier können hingegen Jahrzehnte lang trocken liegen, ohne zu verderben. Die Lebensdauer der Urzeitkrebse ist recht unterschiedlich und kann bei sehr guter Pflege bis zu vier Monate betragen.

Kinder lieben Urzeitkrebse

Urzeitkrebse im Aquarium (Quelle:flickr.com, Copyright:Jess Beemouse)

Geschenk der Natur

Wer etwas Besonderes verschenken möchte, sollte sich eine Anfänger-Box dieser Tierchen zulegen. Glänzende Augen sind garantiert!

Urzeitkrebse sind mehr als nur Zeitzeugen. Kinder und Erwachsene lieben sie, weil sie auf simple Art und Weise Leben in die Wohnung zaubern.

Ihre Haltung ist sehr einfach. Fischfutter oder gerappte Karotten oder Äpfel schmecken ihnen ausgezeichnet. Das Wasser sollte in regelmäßigen Abständen nachgegossen und die Dreckreste mit einem Sieb vorsichtig entfernt werden. Destilliertes Wasser eignet sich am Besten.

Urzeitkrebse beflügeln auch Deine Fantasie

Ich war ungefähr acht oder neun Jahre alt, als ich durch Zufall auf ein Comic-Heft mit Urzeitkrebs-Beilage stieß. Meine Neugier und meine Aufregung waren enorm. Kaum zu Hause angekommen, griff ich mir ein brauchbares Gefäß, befüllte es mit Wasser hinein und ließ das beigefügte Eier-Sand-Gemisch ins Wasser gleiten. Ich konnte das Ausschlüpfen der Krebse kaum erwarten.

Nach circa 1, 5 Tagen war es dann soweit. Ich sah die kleinen Urzeitler zappeln. Mein Gott waren die niedlich und so quirlig. Meine Fantasie ging, beim bloßen Anblick dieser zierlichen Krebse, mit mir durch. So kam es, dass ich in der Schule über wilde Parties meiner Urzeitkrebse berichtete und auf riesiges Erstaunen stieß. Denke ich heute daran zurück, muss ich schmunzeln. Schön war es. Einfach nur schön!

Mehr über Urzeitkrebse erfahrt Ihr hier.

Urige Grüße sendet Euch

Barbara

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Aug 03 2010


Grasmilben

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Grasmilben lauern zwischen Juli und Oktober in heimischen Gärten. Ihre orangenroten Larven verursachen bei Mensch und Tier eine Erntekrätze.

Mit dem bloßen Auge kann man sie fast nicht erkennen. Auch ich muss zugeben, dass sie mir bisher nicht wirklich aufgefallen sind. Doch der Tag kam, als mein Söhnchen Peter nach einem langem Spielenachmittag im Garten mit seltsamen roten Pusteln vor mir stand. Das müssen wohl Windpocken sein, dachte ich und rief die Kinderärztin an. Doch diese versicherte mir, dass Peter ja dagegen geimpft ist und dieser Auschlag andere Gründe haben muss.

Peter litt unter starkem Juckreiz. Ich rieb ihn ein und ging gleich am nächsten Morgen mit ihm zur Ärztin. Diese sah sich die Sache genauer an und lachte. “Ihr Sohn war bestimmt in freier Natur, auf einer Wiese oder im Garten. Dies sieht mir nämlich nach Grasmilben aus. Ich schreibe Ihnen eine Salbe gegen Juckreiz auf. In ein paar Tage sieht man von dem Ausschlag nichts mehr”. Nichts Dramatisches also. Ich war beruhigt!

Grasmilben lieben Grashalme

Grasmilben warten im Gras auf ihren Wirt ((Quelle: flickr.com,Copyright: blumenbiene)

Fragen über Fragen

Sie erklärte mir, dass es sich bei den Grasmilben um Spinnentiere handelt, deren Larven nach Ausschlupf einen Wirt (Mensch oder Tier) suchen. Dort angekommen nagen sie  sich mit ihren Mundwerkzeugen durch die Haut des Wirtes und sondern ein Sekret ab, welches untere Hautschichten löst. Diese kleinen Tiere ernähren sich von Zellsäften und Lymphe. Nach einigen Stunden fallen sie gesättigt vom Wirt ab und entwickeln sich nach und nach zu den ausgewachsenen Grasmilben. Schon nach wenigen Stunden können dann Juckreiz, Quaddeln auftreten.

Bei diesem Gedanken entwickele ich auch ohne Befall einen gewissen Juckreiz. Aber, das ist halt 100% Natur.

Vorbeugen ist ganz leicht und hält die kleinen Quälgeister fern

Guter Schutz bietet das Einreiben mit Mückenschutzmittel. Grasmilben mögen nämlich den Geruch dieser Mittel ganz und gar nicht. Auch soll die Einnahme von Vitamin-B-Komplex-Tabletten die Milbenlarven vertreiben. Hier ist Ausprobieren angesagt.

Ich jedenfalls war beruhigt, dass Peters Quaddeln schnell verschwanden und nichts Schlimmes dahinter steckte. Natur ist eben Natur!

Mehr über Grasmilben könnt Ihr hier erfahren.

Milbenfreie Grüße sendet Euch

Barbara

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Jul 28 2010


Der Eichenprozessionsspinner

Filed under Bäume,Tiere

Diese Raupenart prozessiert in der Dämmerung. Ihre Liebe gilt Eichen und manchmal Weißbuchen. Bieten diese genug Raum und Schutz werden Nester gebaut. Die dritte Raupengeneration dieses Kleinschmetterlings hat es wirklich in sich. Denn ab dann entwickelt dieser Forstschädling feine Gifthaare, die nicht nicht nur im Geäst hängenbleiben

Das Drama begann schon vor Jahren. Ein Ende ist nicht abzusehen. Warme, trockene Winter geben dem Eichenprozessionsspinner Kraft und die Ausdauer, um weitere Kreise zu ziehen. Kahlgefressene Bäume, überwuchert mit Nestern rufen nach Experten, die sich dieser Plage annehmen. Denn nicht nur die Natur, die Bäume leidet zunehmend unter diesem zunehmenden Befall, auch der Mensch, spielende Kinder, Waldarbeiter sind stark davon betroffen. Die abgestoßenen Gifthaare dieser harmlos wirkenden Raupe sorgen für Allergien und Atemwegserkrankungen.

Es wäre dumm und naiv zu glauben, dass auf gute Raupenjahre wieder schlechte folgen müssten. Durch die Klimaerwärmung wird der Zustand eher verschlimmbessert. Die Raupen haben schon das Saarland erreicht und führen auch hier Krieg gegen Eichen, Buchen und gegen unsere Gesundheit. Furchterregende Bilder sprechen für sich und diese brisante Situation.

Die niedlichen Raupen sind und bleiben Schädlinge. Das darf und sollte nicht vergesen werden. Ein Stören, nicht zum Zug kommen lassen, wäre die einzig wahre Richtung, die nun zu gehen ist. Ich möchte mich nicht fürchten müssen, wenn ich unter einer Eiche stehe. Auch fände ich es sehr traurig, meinem Sohn Peter, Wiesen oder Wälder zu verleiden, nur weil diese Raupe mit Gifthaaren um sich wirft.

Ein Fall in der Nachbarschaft macht Sorgen

Meine Schwiegereltern wohnen nun schon seit Jahrzehnten friedlich und entspannt in einem etwas abgelegenen, ländlichen Teil von Saarbrücken. Früher noch in einer Wohnung in Saarbrücken, jetzt in einem Haus. Vor ihrem Haus lauert nun die Bedrohung. Eine Eiche, die sehr schön und bisher harmlos erschien. Vor etwa einem Jahr bekamen sie neue Nachbarn. Ein neues Haus entstand unterhalb der Eiche.

Befall eines Baumes

Der Eichenprozessionsspinner in Aktion ((Quelle: flickr.com, Copyright: wuerml)

Plötzlich wurden Stimmen laut, dass die Kinder der neuen Nachbarn schreckliche Hautausschläge bekämen. Nach ärztlicher Beratung war klar, woher diese stammten. Der liebe, gute Eichenprozessionsspinner hatte sich auch diese einsame Eiche gekrallt und trieb dort sein böses Spiel. Maßnahmen wurden nach langem Hin und Her ergriffen. Der Sommer geht ja nun bald zur Neige. Der Baum scheint gereinigt und versorgt zu sein. Doch die Experten konnten nicht versprechen, dass dieser Schädling im nächsten Jahr ausbleibt. Eine schlimme Sache, die Ärger mit sich bringt und auch dem Geldbeutel schadet. Denn so eine Schädlingsbekämpfung kostet locker hunderte von Euros. Die Eiche steht unter Naturschutz, darf also auch unter keinen Umständen beseitigt werden. Das nächste Jahr wird kommen. Hoffentlich ohne den Eichenprozessionsspinner im Gepäck!

Wie sind Eure Erfahrungen mit diesem Schädling? Was hilft wirklich? Was kann man tun? Über Ratschläge, Tipps freue ich mich sehr!

Mehr zum Thema Eichenprozessionsspinner findet Ihr hier.

Viele vorsichtige Grüße sendet Euch

Barbara

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