Bäume

Die Schweiz ist ein stark bewaldetes Gebiet. Neben den berühmten Schweizer Bergen, gibt es etliches zu den Bäumen in der Schweizer Natur zu sagen und das er scheint hier!

Jul 28 2010


Der Eichenprozessionsspinner

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Diese Raupenart prozessiert in der Dämmerung. Ihre Liebe gilt Eichen und manchmal Weißbuchen. Bieten diese genug Raum und Schutz werden Nester gebaut. Die dritte Raupengeneration dieses Kleinschmetterlings hat es wirklich in sich. Denn ab dann entwickelt dieser Forstschädling feine Gifthaare, die nicht nicht nur im Geäst hängenbleiben

Das Drama begann schon vor Jahren. Ein Ende ist nicht abzusehen. Warme, trockene Winter geben dem Eichenprozessionsspinner Kraft und die Ausdauer, um weitere Kreise zu ziehen. Kahlgefressene Bäume, überwuchert mit Nestern rufen nach Experten, die sich dieser Plage annehmen. Denn nicht nur die Natur, die Bäume leidet zunehmend unter diesem zunehmenden Befall, auch der Mensch, spielende Kinder, Waldarbeiter sind stark davon betroffen. Die abgestoßenen Gifthaare dieser harmlos wirkenden Raupe sorgen für Allergien und Atemwegserkrankungen.

Es wäre dumm und naiv zu glauben, dass auf gute Raupenjahre wieder schlechte folgen müssten. Durch die Klimaerwärmung wird der Zustand eher verschlimmbessert. Die Raupen haben schon das Saarland erreicht und führen auch hier Krieg gegen Eichen, Buchen und gegen unsere Gesundheit. Furchterregende Bilder sprechen für sich und diese brisante Situation.

Die niedlichen Raupen sind und bleiben Schädlinge. Das darf und sollte nicht vergesen werden. Ein Stören, nicht zum Zug kommen lassen, wäre die einzig wahre Richtung, die nun zu gehen ist. Ich möchte mich nicht fürchten müssen, wenn ich unter einer Eiche stehe. Auch fände ich es sehr traurig, meinem Sohn Peter, Wiesen oder Wälder zu verleiden, nur weil diese Raupe mit Gifthaaren um sich wirft.

Ein Fall in der Nachbarschaft macht Sorgen

Meine Schwiegereltern wohnen nun schon seit Jahrzehnten friedlich und entspannt in einem etwas abgelegenen, ländlichen Teil von Saarbrücken. Früher noch in einer Wohnung in Saarbrücken, jetzt in einem Haus. Vor ihrem Haus lauert nun die Bedrohung. Eine Eiche, die sehr schön und bisher harmlos erschien. Vor etwa einem Jahr bekamen sie neue Nachbarn. Ein neues Haus entstand unterhalb der Eiche.

Befall eines Baumes

Der Eichenprozessionsspinner in Aktion ((Quelle: flickr.com, Copyright: wuerml)

Plötzlich wurden Stimmen laut, dass die Kinder der neuen Nachbarn schreckliche Hautausschläge bekämen. Nach ärztlicher Beratung war klar, woher diese stammten. Der liebe, gute Eichenprozessionsspinner hatte sich auch diese einsame Eiche gekrallt und trieb dort sein böses Spiel. Maßnahmen wurden nach langem Hin und Her ergriffen. Der Sommer geht ja nun bald zur Neige. Der Baum scheint gereinigt und versorgt zu sein. Doch die Experten konnten nicht versprechen, dass dieser Schädling im nächsten Jahr ausbleibt. Eine schlimme Sache, die Ärger mit sich bringt und auch dem Geldbeutel schadet. Denn so eine Schädlingsbekämpfung kostet locker hunderte von Euros. Die Eiche steht unter Naturschutz, darf also auch unter keinen Umständen beseitigt werden. Das nächste Jahr wird kommen. Hoffentlich ohne den Eichenprozessionsspinner im Gepäck!

Wie sind Eure Erfahrungen mit diesem Schädling? Was hilft wirklich? Was kann man tun? Über Ratschläge, Tipps freue ich mich sehr!

Mehr zum Thema Eichenprozessionsspinner findet Ihr hier.

Viele vorsichtige Grüße sendet Euch

Barbara

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Jul 27 2010


Dramatisches Waldsterben

Filed under Bäume

Bäume sorgen für Sauerstoff. Der Wald ist unsere grüne Lunge. Umweltgifte, Schädlinge und Abrodung sorgen für ein dramatisches Waldsterben mit schlimmen Folgen

Ein Waldspaziergang ist immer eine Wohltat. Man atmet gute Luft, entdeckt viele Tiere und kann seine Seele baumeln lassen. In heißen Sommermonaten spendet der Wald Schatten und Kühle. Der Blätterwald schützt uns auch vor Nässe und ist stets zum Spiel bereit.

Kinder lieben Wiesen und Wälder. Nirgendwo können sie mehr erleben und entdecken, als dort, wo sie auf  Bäume klettern, Blätter und Pilze sammeln und in kleinen verborgenen Tümpeln Frösche fangen können. Der Wald ist Natur in reinster Form.

Der Wald lebt((Quelle: flickr.com,Copyright:Hinnerk)


Meine Kindheit fand im Wald statt

Im Lochwiesental bei Sulzbach, Saar erlebte ich faszinierende Abenteuer. Dort wuchs ich auf. Dort fühlte ich mich heimisch und da zeigten Oma und Opa mir die kleinen Geheimnisse von Wald und Wiese. Heute weiß ich, dass mich diese Erfahrung sehr reich gemacht hat. Ich war ständig mit meinen Freunden unterwegs, entdeckte Sumpf und Bach, fing Kaulquappen und half meinem Großvater die Pflanzen im Garten zu bewässern. Diese Bilder werde ich nie vergessen!

Tränen zerspringen mein Glücksgefühl

Der kleine Bach wurde vor einigen Jahren kanalisiert. Ein Teil der Bäume gefällt und das Lochwiesental versank in Schutt und Asche. Naturschutzgebiet nennt die Gemeinde diesen ehemaligen Schatz der Natur. Ich könnte heulen, denn niemand kümmert sich um dieses wertvolle Stück Erde, welches für mich die Erfüllung war.

Besuche ich meine Großmutter, will ich nicht mehr in den Garten gehen. Das Dahinter macht mir Angst und ekelt mich einfach nur noch an. Unser kleines Gärtchen wird von einem lieben Nachbarn gepflegt und Oma will mit ihren fast 90 Jahren keinen Streit. Ihr Herz weint beim Anblick des liebgewonnenen Lochwiesentals, aber auch ihr ist bewusst, dass ein einzelner Mensch nicht wirklich etwas bewegen kann.

Darum nimmt sie es hin. Die Natur wird sich irgendwann rächen. Ich hoffe, wir werden vorher aufwachen und ihr helfen zu überleben!

Hier könnt Ihr mehr über traurigen Thema Waldsterben lesen.

Viele  positive Denkanstöße  sendet Euch

Barbara

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